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Malta Aktuell – News und aktuelle Informationen von den maltesischen Inseln Malta, Gozo und Comino mit Bilder, Videos und Tipps für Ihren Malta Urlaub!

Regatta in Malta

September 03, 2008 Von: Malta News Kategorie: Malta Aktuell Noch keine Kommentare →


Bootsrennen im Grand Harbour

Am 8. September ist in Malta Feiertag und dann findet im Grand Harbour in Valletta jedes Jahr ein Bootsrennen statt. Eine Regatta mit vielen bunten Dghasjsas, den kleinen traditionellen Booten, die an venezianische Gondeln erinnern. Männer aus verschiedenen Orten Maltas treten hier zu einem unterhaltsamen Wettrennen gegeneinander an.

Der Nationalfeiertag geht auf ein geschichtliches Ereignis im Jahre 1565 zurück. In diesem Jahr endete am 8. September die Große Belagerung der Türken.
Man sagt, dass eine gewaltige Flotte des Osmanischen Reiches mit 130 Galeeren und 40.000 Mann die Insel belagerte. Zur Verteidigung standen dem

Malta Regatta

Malteserorden nur 750 Ritter und 8.000 maltesische Kämpfer sowie einige Hundert spanische Söldner gegenüber. Der maltesische Ritterorden verteidigte sich von seinen Festungen in den heutigen sogenannten “3 Städten” gegenüber des heutigen Valletta. In Birgu trotzte man den Türken vom Fort St. Angelo, in Sengela vom Fort St. Michael und auf der Spitze des heutigen Valletta vom Fort St. Elmo.

Die türkische Belagerung dauerte etwa vier Monate. Nachdem die Osmanen es schafften, an Land zu gelangen, verunreinigte man die Brunnen, woraufhin viele der türkischen Soldaten an Ruhr erkrankten. Viele waren durch Krankheiten geschwächt und noch mehr starben im Kampf, so dass sie aufgeben mussten. Nach 1565 unternahmen die Türken keinen Versuch mehr, Malta zu erobern. Kurz nach der Belagerung wurde Valletta als Festungsstadt errichtet und mit solch gewaltigen Festungsmauern versehen, dass die Stadt als uneinnehmbar galt und nicht mehr angegriffen wurde.

Jedes Jahr findet in Erinnerung an dieses historische Ereignis die Regatta im Grand Harbour statt. Es lohnt sich, dieses Ereignis anzuschauen, welches in den frühen Nachmittagsstunden beginnt. Einen guten Blick hat man von Vittoriosa aus oder vom Upper Barrakka Garten in Valletta.

Busse in Malta

September 01, 2008 Von: Malta News Kategorie: Malta Aktuell Noch keine Kommentare →


Fahrendes Museum

Die Busse in Malta sind teilweise so alt, dass sie schon historischen Charakter haben. Manchmal staunt man, wie so manches Gefährt überhaupt noch fahrtüchtig ist. Zwar wurden in den letzten Jahren viele neue moderne Busse im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt, jedoch sind immer noch alte Linienbusse im Einsatz, die noch zur Kolonialzeit Maltas aus Großbritannien auf die Insel gebracht wurden.

Für Touristen stellen sie ein beliebtes Fotomotiv dar und auch mit den Bussen eine Fahrt zu unternehmen, ist für manche Besucher ein echtes Urlaubserlebnis. So kommt es manchmal vor, dass Touristen an Haltestellen beobachtet werden, die die modernen Busse vorbeifahren lassen, weil sie unbedingt in einem alten Bus mitfahren wollen.

Malta Bus

Für die Bewohner auf Malta sieht das schon anders aus. Denn wenn man täglich auf den Bus angewiesen ist, zieht man den modernen Bus einem altem Vehikel mit Sicherheit vor. Bis überall komplett neue Nieder- flurbusse fahren, wird jedoch aus finanziellen Gründen noch einige Zeit vergehen. Die Busse sind Eigentum der maltesischen Busfahrer. Alle Fahrer sind in einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, in deren Kasse alle Einnahmen fließen, die dann untereinander aufgeteilt werden. Die Routen sind in der Regel so ausgelegt, dass die Busse von oder nach Valletta fahren, wo sich ein großer Busbahnhof zum Umsteigen befindet. Das Busfahren auf Malta ist recht einfach und preisgünstig, die meisten Fahrten kosten nur 47 Cent. Nähere Infos findet man unter http://www.atp.com.mt/

Nun hat die Alternattiva Demokratika , die grüne Partei Maltas, gefordert, die alten Busse, die den Abgasuntersuchungsstandards nicht erfüllen, aus dem Verkehr zu ziehen. Die Partei schlägt vor, sie mit neuen Motoren zu versehen bzw. in einem Transportmuseum auszustellen.
Auch wenn das Thema Umweltschutz bei den Maltesern immer mehr in das Bewusstsein rückt, so wird dieser Vorschlag schon allein aus finanziellen Gründen in naher Zukunft kaum umsetzbar sein.