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Orte in Malta Städte

Infos und Tipps über Orte in Malta und Städte: Erfahren Sie mehr über die faszinierendsten Orte und die größten Städte auf Malta-Aktuell.com!



Azure Window Gozo – Azurblaues Fenster

Azure Window Gozo – Azurblaues Fenster

Das azurblaue Fenster an der Westküste von Gozo ist eine beeindruckende Felsformation. Bei der Sehenswürdigkeit wird eine empfehlenswerte Bootstour angeboten.

Eine der am meisten frequentierten Sehenswürdigkeiten auf Gozo ist das Azure Window – eine Felsformation, die aussieht wie ein Fenster, durch das man auf das azurblaue Wasser schauen kann. Der Ort eignet sich hervorragend für wunderschöne Fotos, die man direkt vor der Felsformation machen kann.

Azure Window Gozo

In der Nähe wird eine interessante Bootstour angeboten. Auf kleinen Motorbooten fährt man – sicherheitshalber mit Rettungswesten ausgestattet – durch verschiedene Felsen und Höhlen und auch um das Azure Window herum. Diese Tour sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man in der Nähe ist. Hier ein Video der Bootstour:

Auch der Fels Fungus Rock ist in der Nähe des Azure Window.

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Xlendi Bay Gozo / Malta

Xlendi Bay Gozo / Malta

Die Xlendi Bay auf Gozo / Malta ist eine der Sehenswürdigkeiten der Insel Gozo und bietet eine traumhafte Kulisse.

Die beeindruckende Bucht von Xlendi sollte man bei einem Aufenthalt oder einem Gozo Ausflug nicht verpassen. Von Reisebussen wird der Ort oft angefahren. Die atemberaubenden steilen Kliffen des Tals von Xlendi sind allein einen Ausflug wert.

Xlendi Bay Gozo / Malta

In der absoluten Abgeschiedenheit kann man auch dauerhaft Urlaub machen, es gibt ein Xlendi Hotel (San Andrea, 3 Sterne), welches direkt an der Bucht liegt. Das Hotel bietet guten Komfort und ist sehr empfehlenswert.

Hotel Xlendi Bucht Gozo

Xlendi ist ein typisches Fischerdorf. Wer hier Urlaub macht, kann schwimmen, schnorcheln oder einfach traumhafte Sonnenaufgänge in stimmungsvoller Kulisse erleben und die Ruhe genießen.

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Msida

Msida – Hafenstädtchen zwischen Sliema und Valletta

Zwischen der Hauptstadt Valletta und der Touristenmetropole Sliema befindet sich Msida, eine Hafenstadt mit über 7500 Einwohnern.
Msida Yachthafen

Wer mit dem Bus von Sliema oder St. Julian’s, aber auch vielen anderen Urlaubsorten wie Bugibba oder St. Paul’s Bay nach Valletta fährt, kommt automatisch durch die Stadt Msida.
Der Name des Ortes leitet sich aus dem Arabischen her, was im Deutschen soviel wie “Wohnort der Fischer” bedeuten soll. Msida war früher ein Fischerdorf, heute gibt es hier nur noch wenige Fischer und es hat sich ein städtischer Charakter entwickelt. Mittelpunkt ist die sehenswerte St. Joseph’s Kirche und der fjordartige Yacht Hafen von Msida, der sich bis Ta’ Xbiex zieht, einem noblem Villenort. Von Msida aus lohnt sich ein Spaziergang am Yachthafen entlang über Ta’ Xbiex bis nach Gzira / Sliema. Man hat einen Blick hinüber nach Floriana und Valletta, außerdem liegen auf der Strecke einige Restaurants, die zu einem Zwischenstopp einladen. Zu Fuß benötigt man von Msida nach Gzira etwa eine gute halbe Stunde.

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Birkirkara

Birkirkara – größter Ort in Malta

Birkirkara ist die größte Stadt auf Malta mit knapp 22.000 Einwohnern. Sie besteht aus den Ortsgemeinden St. Helen, St. Joseph, St. Mary und Our Lady of the Carmel.
maltesische Balkone Birkirkara

Birkirkara ist einer der ältesten Orte auf Malta und hat heute noch ein Äquadukt. Sehenswert ist die imposante Kirche St. Helena.

Die Stadt hat außerdem einen Park, den Old Railway Station Garden. Dieser befindet sich an der ehemaligen Bahnstation Birkirkaras, im 19. Jahrhundert gab es in Malta eine Eisenbahnstracke, die über den Ort führte.

Bekannt ist die Stadt außerdem für ihren erfolgreichen Fußballverein, der FC Birkirkara spielt in der Maltese Premier League und wurde bereits mehrfach Landesmeister.

Es lohnt sich, Birkirkara einen Besuch abzustatten und durch die Straßen zu spazieren, hier sieht man noch viele typische Häuser mit den markanten maltesischen Balkonen.

Buslinien von Valletta nach Birkirkara: 42, 43, 44, 45, 47, 49, 71 und 78

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Attard – Eines der 3 Dörfer

Attard

Attard gehört zu den sogenannten “Drei Dörfern”, denn der Ort mit über 9000 Einwohnern verschmilzt mit den Nachbargemeinden Lija und Balzan.
Attard Kirche

Die Region gehört zu den bevorzugten Wohngegenden in Malta und liegt zentral auf dem Weg zwischen Valletta und Rabat. Der Ort ist sehr ruhig im Gegensatz zu vielen anderen maltesischen Orten, hier stehen viele alte Häuser und Villen mit großen Gärten. Einige der Gebäude wurden bereits im 18. Jahrhundert erbaut.

In Attard steht auch der 1623 vom Großmeister Antoine de Paule erbaute San Anton Palast, der zunächst als Sitz des Großmeisters der Johanniterordens diente, später Residenz des britischen Gouverneurs war und in dem seit 1974 der maltesische Präsident seinen Sitz hat. Rund um den Palast befindet sich der für die Öffentlichkeit zugängliche San Anton Garten mit vielen tropischen Pflanzen.

Großmeister Alof de Wignacourt ließ 1615 ein Äquadukt errichten, um Valletta von Mdina aus mit Wasser zu versorgen, die Überreste kann man in Attard heute noch sehen.

Die Marija Kirche zählt wegen ihres aufwendigen Skulpturenschmuckes als eines der schönsten Renaissancegebäude Maltas.

Buslinie von Valletta nach Attard: Nr. 40

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Vittoriosa

Vittoriosa – die Malteser nennen ihre alte Stadt oft noch Birgu

Gegenüber von Valletta am Grand Harbour liegt eine der drei alten Städte, Vittoriosa. Der gebräuchlichere Name ist Birgu, so hieß die mittelalterliche Stadt früher.
Auf einer Halbinsel gelegen befindet sich Vittoriosa, die mittlere der drei alten Städte. Dieser Ort ist einen Ausflug wert, hat er doch einige Sehenswürdigkeiten und es lohnt sich, einfach einmal durch die alten Gassen zu bummeln. Im frühen Mittelalter war Birgu ein kleines Fischerdorf. Heute hat Vittoriosa ca. 3000 Einwohner.

Fort St. Angelo

An der Spitze der Halbinsel befindet sich das Fort St. Angelo, dies war ein wichtiger Verteidigungsstützpunkt der Johanniter Ritter zu einem Zeitpunkt als Valletta noch nicht errichtet war und die Ritter später ihren Sitz in die neue Hauptstadt verlegten. Die Ritter suchten damals einen strategisch günstigen Sitz und wählten hierfür zunächst Birgu aus und verlegten ihren Sitz von Mdina hierhin.

Die Ritter befestigten Birgu mit gewaltigen Befestigungsmauern, die man heute noch sehen kann, bauten ein Krankenhaus und mehrere Herbergen. Man erwartete damals einen Angriff der Türken, worauf man sich damals vorbereitete. Somit waren sie gewappnet, als es dann 1565 tatsächlich zu einem Angriff kam, hier spielte der Ort eine große Rolle, vom Fort St. Angelo wurde Malta verteidigt und nachdem die Invasion der Türken erfolgreich abgewehrt wurde, erhielt Birgu den Namen Vittoriosa, was übersetzt soviel wie “Die Siegreiche” heißt. Dies ist bis heute die offizielle Ortsbezeichnung. Einige Jahre später verlor Vittoriosa seinen Status als Hauptstadt an Valletta als neuen Regierungssitz, blieb aber trotzdem ein bedeutender strategischer Stützpunkt.
Der damalige Papst Gregor XIII. erklärte Vittoriosa zur Residenz für die Inquisitoren Maltas, den Inquisitorenpalast kann man heute noch besichtigen. Er wurde bereits 1535 erbaut, im Ratssaal sieht man die Wappen der Inquisitoren. Interessant ist der Gerichtssaal mit einer besonders niedrigen Tür, durch die die Angeklagten zwangsweise in einer gebeugten Haltung eintreten mussten.

Als später die Briten nach Malta kamen, bauten diese den Hafen des Ortes für ihre Zwecke aus und errichteten einen bedeutenden Werftenstandort. Im 2. Weltkrieg wurde hier viel zerstört, da die Docks für die italienische und deutsche Luftwaffe ein Angriffsziel darstellten.

Heute hat Vittoriosa im Dockyard Creek einen schönen privaten Jachthafen, es lohnt sich hier einen Spaziergang zu machen und durch den Ort zu bummeln, abends laden Restaurants und Weinbars zum Verweilen ein.
Im Sommer feiert Vittoriosa mit besonderer Begeisterung seine berühmten Festas mit viel Feuerwerk und guter Stimmung.

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Marsascala

Einen Ausflug wert: Marsascala

Der Ort Marsascala mit ca. 9.000 Einwohnern liegt im Südosten von Malta und hat eine schöne und lange Promenade, an der sich viele Restaurants, Cafes und Geschäfte befinden.
Marsaskala

Die enge und langgestreckte Marsascala-Bucht ist im Norden vom Zonqor Point begrenzt, welches den östlichsten Punkt Maltas darstellt. Im Süden ist die Bucht vom Kap Il-Hamrija begrenzt. Marsascala dehnt sich in beide Richtungen aus. Die Pfarrkirche der Heiligen St. Anna prägt das Bild des Ortes. An den Wochenenden ist in Marsaskala meistens recht viel los, wenn die Malteser abends ausgehen und feiern.

Nördlich vom Zonqor Point hat die Küste niedrige Klippen, südlich gibt es einen Felsstrand. Auch entlang der Promenade von Marsascala gibt es Felsstrand mit vielen Badestellen. Hier kann man gut schnorcheln oder tauchen.

Östlich des Ortes befinden sich am Meer Salinen zur Salzgewinnung. Diese wurden bis zum 2. Weltkrieg zur Salzgewinnung genutzt und sind noch gut erhalten. Man kann sie gut von der Promenade aus erkennen.

Südlich von Marsaskala befindet sich die St. Thomas Bay. Dort gibt es Badestellen, allerdings besteht der größte Teil aus Fels, die Bucht hat nur einen sehr kleinen Sandstrand.

Eine Sehenswürdigkeit in der Nähe ist der St. Thomas Tower, welcher im 17. Jahrhundert nach einem Angriff türkischer Soldaten von den Rittern des Johanniterordens errichtet wurde und heute noch gut erhalten ist. In der Gegend gibt es ncoh weiter Wachtürme, wie zum Beispiel den Mamo Tower, die die Bevölkerung gegen Angriffe vom Meer aus schützten.

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Mosta

Die Stadt Mosta und sein Dom

Mosta liegt knapp zehn Kilometer von Valletta entfernt im Zentrum von Malta auf dem Weg in Richtung Buggiba. Unmittelbar nordöstlich schließt sich die Nachbarstadt Naxxar an. Die Stadt Mosta gehört mit zu den ältesten Siedlungen Maltas und hat heute ca. 17.000 Einwohner.
Dom von Mosta

Die Sehenswürdigkeit von Mosta ist die Maria-Himmelfahrts-Kirche, die im Volksmund als Rotunda oder der Dom von Mosta bezeichnet wird.Sie besitzt die viertgrößte Kirchenkuppel der Welt und hat einen Durchmesser von 39 Metern. Nur der Petersdom in Rom, die Santa Maria del Fiore Kirche in Florenz und das Pantheon in Rom weisen eine größere Kuppel auf.

Vom Stil her erinnert die zwischen 1833 und 1871 erbaute Rotunda sehr an das Pantheon. Der Bau wurde nicht nur finanziell, sondern auch handwerklich von der Bevölkerung unterstützt. Man hat damals die Kuppel ohne jegliches Gerüst errichtet, um möglichst viel Geld zu sparen. Der Innenraum der Kirche ist schlicht gehalten in den Farben blau, weiß und gold. Sie bietet für 12.000 Besucher Platz.

Im Nebenraum der Kirche kann man heute die Kopie einer deutschen Fliegerbombe sehen, die im 2. Weltkrieg während eines Gottesdienstes durch die Kuppel schlug, jedoch nicht in der Kirche explodierte. Dass die Bombe nicht detonierte und niemand von den 300 Kirchenbesuchern ernsthaft zu Schaden kam, wurde von vielen Maltesern für ein Wunder gehalten. Das Original der Bombe befindet sich heute im Kriegsmuseum von Valletta.

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Mdina

Mdina – Die Stadt der Stille

Wenn sie einen Urlaub in Malta buchen, sollten Sie auf keinen Fall versäumen, sich Mdina, die ehemalige Hauptstadt Maltas anzusehen. Man nennt Mdina die “Stadt der Stille”, denn in der kleinen von Festungsmauern umgebenen Stadt mit knapp 400 Einwohnern gibt es keinen Autoverkehr. Hier geht es ruhig und beschaulich zu und wenn man durch die kleinen Gassen der Stadt läuft, hat man teilweise das Gefühl, ein paar Jahrhunderte ins Mittelalter zurückversetzt worden zu sein.

Mdina ist schon aus der Ferne gut zu sehen, es liegt im westlichen Zentrum von Malta auf einem Felsplateau und überragt majestätisch die Insel (siehe Bild im Kopfteil dieser Webseite). Direkt daneben schließt sich die Zwillingsstadt Rabat an. Schon die Phönizier erkannten diesen Ort Maltas als strategisch günstig und die Römer versahen Mdina und Rabat mit einer Festungsmauer. Diese wurden später noch verstärkt. Als die Araber nach Malta kamen, gaben sie der Stadt den namen Mdina, was übersetzt soviel heißt wie “von Mauern umgebene Stadt”. Als im Jahre 1422 die Türken versuchten, die Stadt anzugreifen, dies jedoch nicht schafften, erhielt Mdina den Ehrentitel “Cita Notabile”.

Auch die Johanniter, die 1530 nach Malta kamen, erkannten sofort die günstige Lage Mdinas und machten sie zunächst zu ihrer ersten Residenz. Später erkannten sie jedoch, dass es besser sei, Malta vom den Küsten aus zu verteidigen, weshalb sie ihren ersten Sitz nach Birgu verlegten und Mdina seinen Status als Hauptstadt verlor und ein Bevölkerungsschwund einsetzte.

In der heutigen Zeit ist Mdina ein Magnet für Touristen. Das Stadtbild ist geprägt von kleinen Gassen und mittelalterlichen Bauten, wie kleinen Palästen und Kirchen. Besonders sehenswert ist die Kathedrale von Mdina. Von der Stadtmauer aus hat man einen grandiosen Blick über die Insel Malta. Wenn die Touristen abends die Stadt verlassen haben, versinkt Mdina in beschauliche Ruhe und ist fast menschenleer.

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Mellieha

Beliebter Ferienort im Nordwesten von Malta

Der Ort Mellieha hat etwa 6.500 Einwohner, liegt im Nordwesten von Malta auf der Strecke nach Gozo und ist in erster Linie für seinen Sandstrand an der Mellieha Bay bekannt, die von den Maltesern Gahdira Bay genannt wird.

Der eigentliche Ort liegt auf einem Hügel zwischen St. Pauls’s Bay und Mellieha Bay. Der Sandstrand ist der längste Strand Maltas und wird im Sommer von Touristen und Einheimischen gleichermaßen gut frequentiert. Das Wasser ist hier sehr flach und daher gut geeignet für Familien mit kleinen Kindern. Es werden viele Wassersportmöglichkeiten angeboten und am Strand gibt es Kioske und einen Sonnenschirmverleih. Der Ort lebt überwiegend vom Tourismus, hier gibt es viele Hotels, Restaurants sowie ein dänisches Feriendorf.

Mellieha Kirche

Von weitem sichtbar ist die St. Marija Kirche, die im Jahre 1948 fertiggestellt wurde. Die neobarocke Kirche thront regelrecht über dem Ort. Unter der Kirche befindet sich eine “Höhlenkirche”, in der ein Madonnenbild aus dem Mittelalter zu sehen ist.

Zu Mellieha gehört auch die Ortschaft Marfa Ridge, die man mit dem Bus oder auch zu Fuß erreichen kann. Hier befindet sich auch der sogenannte Red Tower, welcher vom Großmeister des Malteserordens Juan de Lascaris Castellar in der Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Der Red Tower hat seinen Namen wegen der ungewöhnlichen roten Farbe, die offizielle Bezeichnung lautet Fort St. Agatha.

Ebenso liegt ganz in der Nähe Melliehas St. Maria Estate, eine vornehme Wohngegend, in der viele Villen mit Swimmingpools gebaut wurden und die teilweise zur Vermietung angeboten werden.

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Sliema

Urlaub auf Malta: Sliema

Sliema ist eine moderne Stadt zum Shoppen oder Essen gehen. Hier befinden sich viele Hotels und Geschäfte. Außerdem haben sich hier Anbieter von Sprachkursen angesiedelt.

Sliema hatte nicht immer diese städtische Atmosphäre. Einst war es ein ruhiges Fischerdorf auf Malta. Von der Küste aus hat man einen ausgezeichneten Blick nach Valletta. Der Ort gehört heute zu den bedeutendsten Touristenzentren von Malta und hat ca. 14.000 Einwohner.
Wer hier seinen Urlaub verbringt, hält sich zwar nicht gerade in einem malerischem ruhigem Ort auf, jedoch ist der entscheidende Vorteil, von hier aus alle Ausflugsziele gut mit dem Bus erreichen zu können. Außerdem legt von die Fähre nach Valletta ab, und viele Ausflugsschiffe bieten Hafenrundfahrten oder Ganztagestouren um die Insel Malta an.

Sliema

In Sliema wird im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Maltas auch unter den Maltesern viel englisch gesprochen, Hier leben zum großen Teil wirtschaftlich gut situierte Malteser und viele Ausländer, die Grundstücks- und Immobilienpreise sind hier am höchsten. Im frühen 20. Jahrhundert hatten in Sliema viele gut betuchte Malteser ihre Sommerresidenz. Noch heute sieht man elegante Stadtvillen, die an diese Zeit erinnern. Viele Häuser an der Küstenpromenade, die aus der viktorianischen Zeit stammten, wurden später jedoch abgerissen und durch Apartmentblocks für die Luxusklasse ersetzt.

Sliema hat keinen Sandstrand, jedoch kann man an vielen Stellen des kilometerlangen Felsstrandes baden. Meistens führen Leitern ins Wasser, über die man bequem ins Wasser gelangt.

Der Ort hat eine kilometerlange Strandpromenade, die bis nach St. Julian’s verläuft. Hier kann man abends spazieren gehen, sich auf den zahlreichen Sitzgelegenheiten niederlassen oder auch in den Morgenstunden joggen. An der Promenade treffen sich auch die Einheimischen. Direkt an der Küste befindet sich auch der Independence Garden, der zum Verweilen einlädt.

An besonderen Sehenswürdigkeiten hat Sliema nicht sonderlich viel zu bieten. An der Küste befinden sich vier militärische Anlagen, das Fort Sliema, der St. Julian’s Tower, die Cambridge Battery sowie Fort Tigne, welches sich auf einer Landzunge gegenüber Valletta befindet und in dessen unmittelbarer Nähe ein großes Luxuswohnprojekt entstand.

In Sliema gibt es viele gute Hotels der Mittelklasse und der gehobenen Klasse sowie zahlreiche Restaurants mit regionaler und internationaler Küche. Abends kann man in eines der gemütlichen Pubs gehen und den Tag ausklingen lassen. Wer die Nacht zum Tage machen möchte, hat die Möglichkeit, ins benachbarte St. Julian’s zu fahren. Im dortigen Ortsteil Paceville findet man das Partyviertel mit Diskotheken, Bars und Clubs.

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Die Hauptstadt Valletta

Valletta – Eine der schönsten Hauptstädte mit bezauberndem Charme der Vergangenheit

Valletta, die Hauptstadt von Malta, ist ein absolutes Muss für jeden, der eine Maltareise unternimmt. Die Stadt ist von der Fläche her die kleinste Hauptstadt innerhalb der EU und hat neben der beeindruckenden Architektur so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, dass man sie an einem Tag allein kaum ansehen kann.

Seit 1980 gehört die gesamte Stadt zum UNESCO Welterbe. Die Malteser nennen Valletta auch il-Belt, was “die Stadt” heißt.
Der imposante Ort befindet sich auf einer Landzunge mit dem Namen Monte Sciberras. Diese ist umschlossen von den beiden größten Naturhäfen im Mittelmeer. Auf der einen Seite befindet sich der Grand Harbour mit Blick hinüber zu den “3 Städten”, auf der anderen Seite liegt der Marsamxett Harbour in Richtung Sliema. Im Süden grenzt Valletta an den Ort Floriana.

Luftansicht Valletta

Die Stadt ist ringsum von gewaltigen Festungs- mauern bzw. Bastionen umgeben. Als im Jahre 1565 die Osmanen Malta belagerten, und die auf Malta herrschenden Ritter die Türken trotz deren militärischer Überlegenheit in die Flucht schlagen konnten, überlegte man sich, wie man Malta gegen einen möglichen neuen Angriff besser schützen könnte. Die Ritter des Malteserordens entschlossen sich, auf dem Monte Sciberras mit seiner strategisch günstigen Lage zu beiden Häfen eine moderne Festungsstadt zu errichten. Hierfür nahm man sich die Erkenntnisse der neuesten Militärarchitektur und damalige Theorien einer Idealstadt zur Hilfe. Papst Pius IV sandte seinen besten Baumeister Francesco Laparelli und europäische Königshäuser gewährten finanzielle Unterstützung. Wenn man heute durch die Straßen Vallettas läuft, erkennt man schnell, dass die Stadt sozusagen vom Reißbrett geplant wurde. Der Grundstein wurde am 28. März 1566 durch den Großmeister des Ritterordens, Jean Parisot de la Vallette gelegt, dessen Namen die Stadt auch trägt. Laparelli wurde bei seinem Bauvorhaben von dem Malteser Geralomo Cassar unterstützt, der auch die Arbeiten zuende führte.

Bereits am 18.03.1571 wurde der Sitz des Malteserordens offiziell von Birgu nach Valletta verlegt. Da der Malteserorden aus Angehörigen von acht verschiedenen Adelshäusern bestand, wurden in der Stadt auch acht Auberges (Herbergen) errichtet. Jede der sogenannten acht Zungen war für die Verteidigung einer der Bastionen zuständig.
Seit der Errichtung der Stadt wurde Malta nie wieder eingenommen oder angegriffen. Erst Napoleon übernahm 1798 Malta, wobei die Malteserritter unter dem Großmeister Ferdinand von Hompesch kampflos kapitulierten. Als im zweiten Weltkrieg deutsche und italienische Luftangriffe stattfanden, wurden zwar Häuser zerstört, nicht jedoch die Festungsmauern. Diese hielten dem Bombenhagel stand.
Heute ist Valletta eine Geschäfts- und Einkaufsstadt. Es gibt viele historische Plätze, einladende Cafes oder öffentliche Gärten, von denen aus man herrliche Ausblicke über die Häfen hat. Abends nach Geschäftsschluss wird es ruhig in Valletta, dann laden kleine Bars und Restaurants zu entspannten Stunden ein.
Übrigens ist Malta, und so auch Valletta, immer wieder Kulisse für Filmproduktionen. So wurde beispielsweise ein Teil des Filmes “München” von Steven Spielberg hier gedreht.

Strasse in Valletta

Wer Valletta einen Besuch abstatten möchte, nimmt am besten den Bus. Da das Bussystem darauf ausgelgt ist, dass fast alle Strecken von und nach Valletta führen, ist es auch für Ortsunkundige leicht, in die Hauptstadt zu finden. Man fährt von seinem Feriendomizil bis zur Endstation, die sich direkt vor den Toren Vallettas in Floriana befindet. Dort ist ein großer Busbahnhof, in dessen Mitte der Triton Brunnen steht. Nahe am Busbahnhof befindet sich auch ein großes Parkhaus, wo man sein Auto für den ganzen Tag parken kann. Vom Busbahnhof aus läuft man durch das Stadttor, auch City Gate genannt. Läuft man durch das Tor geradeaus weiter, gelangt man in die Republic Street, welches die Hauptstraße Vallettas ist, diese ist als Fußgängerzone ausgewiesen. Die nächste Parallelstraße rechts der Republic Street ist die Merchants Street, auch eine große Geschäftsstraße mit vielen Geschäften. Vormittags findet man dort an Wochentagen den Markt.

Beschreibungen der einzelnen Sehenswürdigkeiten sowie Besichtigungstipps für Valletta werden hier bei malta-aktuell.com in naher Zukunft noch veröffentlicht werden.

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