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Orte in Malta Städte

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Die Hauptstadt Valletta

Valletta – Eine der schönsten Hauptstädte mit bezauberndem Charme der Vergangenheit wird die Kulturhauptstadt 2018

Valletta, die Hauptstadt von Malta, ist ein absolutes Muss für jeden, der eine Maltareise unternimmt. Die Stadt ist von der Fläche her die kleinste Hauptstadt innerhalb der EU und hat neben der beeindruckenden Architektur so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, dass man sie an einem Tag allein kaum ansehen kann. Für 2018 wurde Valletta zur europäischen Kulturhauptstadt ernannt.

Seit 1980 gehört die gesamte Stadt zum UNESCO Welterbe. Die Malteser nennen Valletta auch il-Belt, was „die Stadt“ heißt.
Der imposante Ort befindet sich auf einer Landzunge mit dem Namen Monte Sciberras. Diese ist umschlossen von den beiden größten Naturhäfen im Mittelmeer.

Valletta Ausblick

Auf der einen Seite befindet sich der Grand Harbour mit Blick hinüber zu den „3 Städten“, auf der anderen Seite liegt der Marsamxett Harbour in Richtung Sliema. Im Süden grenzt Valletta an den Ort Floriana.

Die Stadt ist ringsum von gewaltigen Festungs- mauern bzw. Bastionen umgeben. Als im Jahre 1565 die Osmanen Malta belagerten, und die auf Malta herrschenden Ritter die Türken trotz deren militärischer Überlegenheit in die Flucht schlagen konnten, überlegte man sich, wie man Malta gegen einen möglichen neuen Angriff besser schützen könnte. Die Ritter des Malteserordens entschlossen sich, auf dem Monte Sciberras mit seiner strategisch günstigen Lage zu beiden Häfen eine moderne Festungsstadt zu errichten. Hierfür nahm man sich die Erkenntnisse der neuesten Militärarchitektur und damalige Theorien einer Idealstadt zur Hilfe. Papst Pius IV sandte seinen besten Baumeister Francesco Laparelli und europäische Königshäuser gewährten finanzielle Unterstützung. Wenn man heute durch die Straßen Vallettas läuft, erkennt man schnell, dass die Stadt sozusagen vom Reißbrett geplant wurde.

Valetta

Valetta – Am Reißbrett geplante Stadt

Der Grundstein wurde am 28. März 1566 durch den Großmeister des Ritterordens, Jean Parisot de la Vallette gelegt, dessen Namen die Stadt auch trägt. Laparelli wurde bei seinem Bauvorhaben von dem Malteser Geralomo Cassar unterstützt, der auch die Arbeiten zuende führte.

Bereits am 18.03.1571 wurde der Sitz des Malteserordens offiziell von Birgu nach Valletta verlegt. Da der Malteserorden aus Angehörigen von acht verschiedenen Adelshäusern bestand, wurden in der Stadt auch acht Auberges (Herbergen) errichtet. Jede der sogenannten acht Zungen war für die Verteidigung einer der Bastionen zuständig.
Seit der Errichtung der Stadt wurde Malta nie wieder eingenommen oder angegriffen. Erst Napoleon übernahm 1798 Malta, wobei die Malteserritter unter dem Großmeister Ferdinand von Hompesch kampflos kapitulierten. Als im zweiten Weltkrieg deutsche und italienische Luftangriffe stattfanden, wurden zwar Häuser zerstört, nicht jedoch die Festungsmauern. Diese hielten dem Bombenhagel stand.
Heute ist Valletta eine Geschäfts- und Einkaufsstadt.

Malta Hauptstadt

Hauptstadt Malta – Geschichte erleben & Einkaufen

Es gibt viele historische Plätze, einladende Cafes oder öffentliche Gärten, von denen aus man herrliche Ausblicke über die Häfen hat. Abends nach Geschäftsschluss wird es ruhig in Valletta, dann laden kleine Bars und Restaurants zu entspannten Stunden ein.

Valletta Cafe

Entspannte Atmosphäre in einem Cafe in Valletta

Übrigens ist Malta, und so auch Valletta, immer wieder Kulisse für Filmproduktionen. So wurde beispielsweise ein Teil des Filmes „München“ von Steven Spielberg hier gedreht.

Wer Valletta einen Besuch abstatten möchte, nimmt am besten den Bus. Da das Bussystem darauf ausgelegt ist, dass fast alle Strecken von und nach Valletta führen, ist es auch für Ortsunkundige leicht, in die Hauptstadt zu finden. Man fährt von seinem Feriendomizil bis zur Endstation, die sich direkt vor den Toren Vallettas in Floriana befindet. Dort ist ein großer Busbahnhof, in dessen Mitte der Triton Brunnen steht.

Valletta Busbahnhof

Triton Brunnen am Valletta Busbahnhof

Nahe am Busbahnhof befindet sich auch ein großes Parkhaus, wo man sein Auto für den ganzen Tag parken kann. Vom Busbahnhof aus läuft man durch das Stadttor, auch City Gate genannt. Läuft man durch das Tor geradeaus weiter, gelangt man in die Republic Street, welches die Hauptstraße Vallettas ist, diese ist als Fußgängerzone ausgewiesen.

Hauptstadt Malta

Ein Spaziergang durch die Hauptstadt Maltas verläuft vor allem auf der Republic Street

Die nächste Parallelstraße rechts der Republic Street ist die Merchants Street, auch eine große Geschäftsstraße mit vielen Geschäften. Vormittags findet man dort an Wochentagen den Markt.

Beschreibungen der einzelnen Sehenswürdigkeiten sowie Besichtigungstipps für Valletta findet man hier bei malta-aktuell.com.

Luftansicht VallettaStrasse in Valletta

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Paceville Nachtleben – Malta Party Urlaub

Während selbst in der Hauptsaison einige Gegenden der Hauptstadt Valletta oft „ausgestorben“ sind (die Einheimischen verbringen ihre Abende lieber zuhause im Kreise der Familie), tobt im westlichen Ortsteil Paceville (gesprochen: Patschewill) von St. Julians regelmäßig der Mob. Hier ist die definitiv größte Partymeile von ganz Malta. Jung und Alt, alle möglichen Nationen treffen sich hier, um die ganze Nacht zu feiern und Spaß zu haben. Man braucht einfach nur Paceville finden, der Rest ergibt sich von alleine. Bar an Bar, Club an Club und Disco an Disco reihen sich hier aneinander. Für jeden Musikgeschmack ist hier das Richtige zu finden. Mittendrin finden sich ebenso zahlreiche Fast-Food-Läden, Kebab-Buden und andere Möglichkeiten, sich für die Nacht zu stärken. Die etwas besseren Restaurants befinden sich etwas abseits vom großen Trubel, sind jedoch ebenso fußläufig zu erreichen.

Paceville

Paceville – Das Party Zentrum von Malta

Party in Paceville

Obwohl auch innerhalb der Woche in der Hauptsaison das Leben in Paceville pulsiert, ist am Wochenende naturgemäß am meisten los. Dann drängen sich die Besucher fast wie ein Pulk durch die Straßen. Freitags beginnt das Treiben und steigert sich bis zum Samstag auf den Höhepunkt. Von Juni bis September muss man sich Zeit nehmen, um mit der pulsierenden Masse mitzuschwimmen, auch sind dann viele Läden derart überfüllt, dass man nicht mehr eingelassen wird. Ob der Vielzahl der Lokalitäten ist dies jedoch vernachlässigbar, man besucht einfach die nächste Disco, den nächsten Pub oder Club. In der Nebensaison von Oktober bis Mai ist es erfahrungsgemäß ruhiger, jedoch nicht minder ausgelassen. Im Januar und Februar atmet Paceville etwas durch; dann ist es auch auf der Partymeile so ruhig, dass sie einer Geisterstadt gleichen könnte.

Paceville Bars

Paceville Bars – noch ist hier nicht viel los, aber schon bald füllen sich die Treppen

Eine Nacht in Paceville

Als Auftakt für eine heiße Partynacht empfiehlt sich zuerst ein Besuch im Baystreet Complex, mitten im Zentrum von Paceville. Hier gibt es zahlreiche gute Restaurants, ein Hardrock-Café und gemütliche Clubs.

Baystreet Complex

Baystreet Complex in Paceville

Auf drei Etagen lassen sich viele interessante Läden entdecken. Ebenfalls zu finden sind hier ein modernes Kino-Center, in dem auf 16 Leinwänden die aktuellsten Filme präsentiert werden, eine Bowlingbahn, eine Eislaufbahn und ein IMAX-Kino.

Baystreet

Baystreet – hier gibt es auch Kinos, Bowling & mehr

In direkter Nähe befindet sich ein kleiner, aber feiner Strandabschnitt (St. Georgs Bay), der sich nach einer durchgetanzten Nacht gut für eine kleine Abkühlung eignet.

Paceville Strand

Paceville Strand – St. George’s Bay, der Strand im Party-Zentrum

So eingestimmt, kann dann eine Nacht mit heißen Rhythmen und kalten Drinks folgen. Fast alle Bars, Clubs und Discos in Paceville verlangen keinen Eintritt oder haben einen Mindestverzehr (Ausnahme: Disco „Axis“ und an Feiertagen oder bei speziellen Veranstaltungen), man kann problemlos unverbindlich reinschauen, etwas trinken oder einfach weiterwandern und die nächste Lokalität austesten. Fast alle Läden haben sich auf einen bestimmten Musikstil eingerichtet, so dass sicher jeder Partygast etwas nach seinem Geschmack findet.

Malta Party

Malta Party in Paceville

Beispiele:

  • Empire: House
  • Havanna: Hip Hopp
  • Qube: Techno
  • Fuego: Oldies
  • Foot Loose: alle Richtungen

Auch gibt es Pubs, Bars und Kneipen, die sich national orientiert haben und irische, schottische oder maltesische Elemente in ihre Gastronomie eingebaut haben.

Die angesagtesten Läden von Paceville

Skyclub – dies ist der größte Club auf ganz Malta. Man sagt, er biete das ausgesuchteste Ambiente von Allen. Auf insgesamt 2.000 Quadratmetern können bis zu 3.400 Gäste die Nacht zum Tag machen. Der Sky Club ist bekannt für seine fantastische Licht- und Soundinstallationen. Die Tanzfläche ist über 330 Quadratmeter groß, 40 Toiletten sorgen dafür, dass man bei dringenden Bedürfnissen nicht Schlange stehen muss. Der Sky Club gehört zu den Must-Haves bei einem Besuch in Paceville.

Havana – hier hört man den besten Hip Hop, Soul und RnB der ganzen Insel. Über zwei Etagen verteilen sich mehrere Bereiche des Clubs, sechs Bars versorgen die durstigen Kehlen. Die Kapazität des Clubs beträgt rund 3.000 Personen. Am Wochenende wird es hier schwer, einen Platz zu bekommen, da das Havana mit zu den bestbesuchtesten Läden gehört. Hier ist Abwechslung garantiert! In einem gesonderten Bereich, dem Flashback, werden vorrangig Hits der 60er bis 90er Jahre gespielt, so dass auch Fans dieser Musikrichtung auf ihre Kosten kommen.

Shadow Lounge – der etwas ausgesuchtere Club. Hier verkehrt man nur im schicken, gepflegten und stylischem Outfit. Die Türsteher achten extrem auf ein ordentliches und gehobenes Auftreten der Gäste. Dies spiegelt sich auch im Inneren des Clubs wider: goldene Wandgemälde, ausgesuchtes Interieur, nur hochwertigste Materialien und riesige Plasmabildschirme bestimmen das Bild. Die drei Bars des Havanas sind bekannt für ihre exklusiven Cocktails, ausgesuchten Whiskey-Sorten und erlesenen Champagner. Ein ebenso exklusiv ausgestatteter Innenhof und eine Terrasse bieten einen ruhigen Rückzugsort, wenn man vom Partytreiben einmal eine kleine Pause einlegen will. Musikrichtungen sind House Music und Dance Floor.

Smooth Jazz – der Ort, um einmal durchzuatmen. Im einzigen Jazzclub von Malta kann sich der Gast in einer entspannenden Atmosphäre von groovigem Jazz berieseln lassen. Ausgesuchte Weine und Biere stehen im Getränkeangebot. Zu bestimmten Terminen werden Live-Veranstaltungen internationaler und einheimischer Jazzmusiker geboten, Jam-Sessions sorgen für Abwechslung. Ein stilvoll eingerichteter Garten lädt zum Relaxen ein. Das Smooth-Jazz ist ein idealer Ort, wenn der Abend mal etwas ruhiger ablaufen soll.

Hugo’s Terrace – Sehr leckere Cocktails, direkt gegenüber dem Strand von St. George’s Bay. Preislich aber auf gehobenem Niveau. Hier steigen die Reichen und Schönen von Malta ab. Oft recht voll, aber wenn man drin ist, bekommt man eine super Stimmung und einzigartige Atmosphäre.

Hugos Terrace

Hugo’s Terrace – Cocktails direkt gegenüber dem Strand

Was gibt es sonst noch in Paceville?

Neben den beschriebenen Clubs hat Paceville noch mehrere Luxushotels wie das Hilton und das The Westin zu bieten. Der Portomaso Complex gilt als das exklusivste Objekt auf ganz Malta, man munkelt, internationale Stars wie Michael Schuhmacher und David Beckham haben sich hier eingekauft. Eines der Top-Restaurants befindet sich ebenfalls in direkter Nähe: das Zen, ein japanisches Sushi-Restaurant mit exzellenter Speisekarte. Mit dem Dragonara Casino ist auch das größte Casino der Insel in Paceville beheimatet. Übrigens:

Bordelle & Sex auf Malta?

Obwohl es auch Table-Dance-Bars, sog. Gentlemens Clubs, in Paceville gibt, wird man dubiose Einrichtungen wie Bordelle und sexuelle Dienstleistungen hier nicht finden. Das passt nicht in das streng katholische Bild der Insel.

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St. Julians

Urlaub in St. Julians

St. Julians ist einer der beliebtesten Urlaubsorte auf der Insel. St. Julians liegt an der Nordostküste Maltas. Hier findest Du herrliche Strände und türkisblaues Meer. Malerische Buchten und eine wunderschöne Strandpromenade laden zum Verweilen ein. In St. Julians befinden sich einige der modernsten Appartements und Hotels der Insel. In der Landesprache wird die Stadt „San Ġiljan“ genannt. Sie gehört zum Distrikt „Northern Harbour“ und hat etwa 8.500 Einwohner. St. Julians war ursprünglich ein kleines Fischerdorf an der Spinola Bay. Heute ist es neben Sliema die wichtigste Touristenstadt an der Küste. Zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars warten hier auf Dich. Shopping-Freunde kommen ebenfalls voll auf Ihre Kosten. In St. Julians gibt es viele Fünf-Sterne-Hotels, die nicht nur höchsten Komfort, sondern auch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm bieten. Am Abend kannst Du hier Live-Musik, Dinner und Tanz genießen. Aber das aufregende Nachtleben von St. Julians hat noch weit mehr zu bieten.

St. Julian's

St. Julian’s auf Malta – ein beliebter Urlaubsort

Das aufregende Nachtleben in St. Julians

St. Julians und Paceville sind die Partyhochburgen der Insel. Paceville ist das berühmte Vergnügungsviertel von St. Julians und Maltas Hauptvergnügungszentrum. Es liegt im Westen von St. Julians. Du findest es direkt zwischen Spinola Bay und St. George’s Bay. Hier erlebst Du alles, was das Party-Herz begehrt. Nachmittags laden Cafés zum Verweilen ein.

St. Julian's Restaurants

St. Julian’s – viele Restaurants mit guter Qualität

Später kannst Du in einem der zahlreichen Restaurants bei fangfrischem Fisch in eine tolle Partynacht starten. Über 350 angesagte Clubs und Bars sind beliebte Treffpunkte für Einheimische und Urlauber aus aller Welt. Party und Clubbing spielt in St. Julian eine große Rolle. Das Nachtleben von St. Julians hat für jeden Geschmack sowie für jedes Alter und jeden Geldbeutel etwas zu bieten. Die meisten Etablissements sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet und sehr gut besucht. Das Angebot reicht von großen und stylischen Clubs über kleine Discos bis hin zu coolen Rock- und Jazzclubs. In Casinos wird nach Herzenslust gespielt und gezockt. Pubs und Weinlokale laden zu gemütlichen und geselligen Abenden ein. Unterhalb der Restaurants in der Spinola Bay liegen traditionelle Fischerboote.

St. Julians Fischerboote

St. Julians – romantische Fischerboote

Das macht die Bucht zu einem romantischen Treffpunkt unter freiem Himmel.

Spinola Bay

Spinola Bay – die wohl schönste Bucht Maltas

Nach einer fröhlichen Partynacht kannst Du am nächsten Tag am Strand entspannen. Wenn Du St. Julians und Malta erkunden möchtest, warten interessante Sehenswürdigkeiten auf Dich.

Sightseeing in St. Julians

In St. Julians gibt es jede Menge faszinierender Sehenswürdigkeiten. Zudem ist die Stadt auch ein sehr guter Ausganspunkt für spannende Ausflüge. Hier findest Du die besten Sightseeing-Ziele:

Wenn Du historisch und kulturell interessiert bist, ist der maltesische Architekturbau ein echtes Highlight. Überall in St. Julians siehst Du faszinierende Bauwerke. Da die Insel in der Vergangenheit von verschiedenen Nationen besetzt war, ist im Laufe der Zeit eine angenehme Mischung aus unterschiedlichen Traditionen und Kulturen entstanden. Auf abwechslungsreichen Touren kannst Du die 7000 Jahre alte Geschichte der Insel erkunden. Taucher können bei spannenden Tauchgängen alte Schiffswracks erkunden. Auch Spiel und Spaß kommen in St. Julians nicht zu kurz. Etwas außerhalb findest Du den Splash & Fun Freizeitpark. Er liegt an der Hauptstraße Richtung St. Paul’s Bay. Direkt nebenan kannst Du im Mediterrano Marine Park Delphin- und Seelöwenshows anschauen.

Praktische Tipps für die Reise

Bezahlt wird auf Malta mit dem Euro. Gegenüber Deutschland gibt es keine Zeitverschiebung. Die Landessprache ist neben Maltesisch auch Englisch. Viele Malteser sprechen auch Italienisch. Die Einreise ist mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass möglich. Vorläufige Pässe werden allerdings nicht immer akzeptiert. Anreisen kannst Du mit dem Flugzeug oder mit der Fähre. Der internationale Flughafen der Insel befindet sich in Luqa. Die Fluggesellschaft Air Malt fliegt mehrmals in der Woche von großen Flughäfen in Deutschland. Auch andere Fluggesellschaften wie die Lufthansa bieten Linienflüge an. Die reine Flugzeit beträgt etwa 2,5 bis 3 Stunden. Wenn Du mit der Fähre anreisen möchtest, kannst Du das von mehreren italienischen Häfen aus tun. Auf Malta herrscht Linksverkehr. Der maltesische Fahrstil ist für viele etwas „gewöhnungsbedürftig“. Fahren auf Malta ist auf jeden Fall ein lustiges Abenteuer. Um eigene Elektrogeräte zu benutzen, benötigst Du einen Adapter. Der kann auch in den meisten Hotels gegen Pfand ausgeliehen werden.

Die besten Reisezeiten zum Erkunden der Insel sind das Frühjahr von März bis Mai und der Herbst. Herrlich warmes Wasser ermöglicht das Baden häufig noch bis in den Oktober hinein. Das Klima in St. Julians ist typisches Mittelmeerklima. Im Sommer ist es trocken und heiß. Sonnenschutz und ausreichend Wasser sind empfehlenswert. Die Winter sind mild und frostfrei. Im Herbst und Winter musst Du mit kurzen und heftigen Regenschauern und Gewittern rechnen. Landestypische Getränke sind die bitter-süße Limonade „Kinnie“ und das Lagerbier „Cisk Lager“. Ġbejna ist ein kleiner Ziegenkäse. Nicht nur am malerischen Hafen von St. Julians kannst Du „Lampuki“, den Nationalfisch Maltas, genießen. Die maltesische Küche hat viele Gemeinsamkeiten mit der italienischen und der griechischen Küche. St. Julians bietet eine wunderbare Mischung aus kulinarischen Genüssen und Sightseeing sowie Party- und Strandurlaub. Viel Freude!

Infos zur Insel: Malta lädt mit traumhaften Sandstränden und sonnigem Wetter zu einem entspannenden Urlaub am Mittelmeer ein. Malta ist die größte Insel des maltesischen Archipels. Die beliebte Urlaubsinsel liegt sozusagen im Zentrum des Mittelmeeres. Der maltesische Archipel ist etwa 93 km von Sizilien und 288 km von Afrika entfernt. Er hat eine Gesamtbevölkerung von rund 400.000 Einwohnern und eine Gesamtfläche von 316 km². Insgesamt gehören 3 Inseln zum maltesischen Archipel: Malta, Gozo und Comino. Malta ist das kulturelle und wirtschaftliche sowie administrative Zentrum. Gozo ist die zweitgrößte Insel. Sie ist von Fischfang und Landwirtschaft geprägt. Der Tourismus und die Handwerkskunst spielen auf Malta und auf Gozo eine große Rolle. Die dritte Insel ist Comino. Sie ist unbevölkert. Viele pulsierende Städte und malerische Dörfer auf Malta sind ideale Reiseziele.
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Buggiba

Hotels und Wissenswertes

Buggiba ist ein beschauliches Städtchen an der Küste St. Paul’s Bay. Nahe Buggiba befinden sich die kleinen Orte St. Paul’s Bay Stadt und Qawra. Die Bushaltestellen des hervorragend ausgebauten Fahrplannetzes liegen an Strandpromenaden, welche die drei Orte verbinden. Du kannst die markanten Promenaden als Orientierungspunkt nutzen. Solltest du dich auf einem Trip durch die Straßen dennoch verirren, dann frag nach dem Weg. Die Einheimischen sind freundlich und hilfsbereit, wobei dir die Verständigung durch die englische Amtssprache vereinfacht wird.
Die Hotels in und um Buggiba sind allesamt gut ausgebaut, es kommt nur darauf an, was du selbst möchtest. Du kannst ein Palasthotel wählen, das direkt an der Küste steht, und von dem du Sicht auf einen mittelalterlichen Wachturm hast, oder du nimmst dir eine moderne Gastunterkunft. Im Allgemeinen verfügen die Hotels über Spa-Angebote, Freizeitanlagen mit Fahrradverleih, einige bieten auch Grillplätze an.

Sehenswürdigkeiten in und um Buggiba

Buggiba und die umliegenden Orte sind zwar klein, aber auf den zweiten Blick wirst du erstaunt sein, wie viel du im näheren Umkreis geboten bekommst.

  • Waterpark Buggiba
  • Ein Paradies für Kinder – der Wasserspielplatz von Buggiba, auch Waterpark genannt.

    Malta Wasserpark

    Mehr Informationen zum Wasserpark auf Malta gibt es hier.

  • The Classic Car Museum
  • Die spektakulärsten und schnittigsten Autos ab den 1940-er Jahren findest du dort auf zwei Etagen vor. Da das Museum sehr groß ist, solltest Du den ganzen Tag dafür einplanen. Dieses hat außer an Sonn- und Feiertagen ganztäglich geöffnet, samstags schließt es bereits um Mittag.

  • The Salina National Park und The Kennedy Grov
  • Der freundliche Park, der vor wenigen Jahren zwecks Wiederaufforstung angelegt wurde, lädt zum Verweilen und Entspannen ein. Zwischen grünen Hügeln und einem Gewässer mit Baumbeständen erstreckt sich ein von Sträuchern gesäumter Hauptpfad, darüber hinaus gibt es für die kleinen Besucher einen eigenen Spielbereich.
    Zum Park gehört auch The Kennedy Grove, eine Gedenkstätte zu Ehren von J. F. Kennedy. Das Steinrondell steht mitten in einem Ruhebereich und ist im Baustil der maltesischen Urbevölkerung der Megalithenepoche errichtet worden.

  • The Coastal Entrenchment Wall and The Qawra Tower
  • Die charakteristische Wehrmauer Maltas zieht sich an der Küste entlang und wird über die Promenade von Qawra erreicht. Errichtet wurde der Schutzwall von Rittermönchen des Malteserordens in der späten Mitte des 17. Jahrhunderts. Der Qawra Tower ist einer von dreizehn Wehrtürmen, die auf die gleichen Bauherrn zurückgehen.
    Wenn du alle Mauerreste der Wehranlage samt den Wehrtürmen ansehen möchtest, musst du auch die Inseln Gozo und Commino besuchen. Die Fischerkappelle auf der Insel Filfla gehört übrigens nicht dazu, sie entstammt späteren Zeiten.

  • St. Paul’s Island
  • Die Insel ist das westlichste Ende von St. Paul’s Bay. Der Apostel Paulus soll 59 n. Chr. vor jener Küste Schiffbruch erlitten haben und konnte sich samt Mannschaft auf die Insel retten. 1845 wurde ihm zu Ehren auf St. Paul’s Island eine 12m hohe Statue errichtet. Die Überfahrt kannst du auf einem alten Schoner genießen, er dient als Inselfähre.

  • The Megalithic Temple Ruins
  • Nahe der Meeresküste von Qawra befinden sich vor einer großen Hotelanlage die Überreste eines Megalithentempels aus der Bronzezeit. Die Hotelanlage wirst du leicht finden, jedoch nicht die Tempelruine selbst. Wende dich getrost an die Einheimischen, denn die Bautrümmer fallen wirklich nicht ins Auge. Über diese und andere bronzezeitlichen Relikte von Malta kannst du dir Informationen im archäologischen Museum einholen, das sich in der 20km entfernten Hauptstadt Valletta befindet.

Shoppen und Souvenirs

Der Buggiba Square birgt eine palmengesäumte Einkaufspromenade in Strandnähe. Zahlreiche Läden, die Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände, Kleider und modische Accessoires anbieten, sind dort vorzufinden. Dazwischen verstecken sich aber auch kleine Souvenirläden mit einheimischem Kunsthandwerk. Auf der Suche nach Souvenirs solltest du dich auf diese Lädchen konzentrieren, denn dort erhältst du noch echte Handarbeit. Im Übrigen wirst du mit den Einkaufszeiten keine Schwierigkeiten haben, denn auf dem Buggiba Square schließen die meisten Geschäfte erst spät abends.

Essen

Buggiba samt Umgebung ist übersät mit Restaurants und Imbissstuben, diese bieten die feine sizilianische, fischreiche Küche an. Da es tagsüber sehr heiß ist, sind kleine Imbisse zu empfehlen, erst in den milden Abendstunden lassen sich Hauptmahlzeiten richtig genießen. Da im Sommer die Restaurantpreise während der Abendstunden herabgesetzt werden, macht sich dieses Prinzip sprichwörtlich bezahlt.
Tipp: Wenn du die echte maltesische Küche suchst, dann begebe dich in die Straße Triq L-Fliegu, dort werden noch einheimische Gerichte angeboten.

Trinken

Wenn du ein einheimisches Getränk suchst, dann solltest du nach Kinnie, dem Nationalgetränk Maltas, fragen. Die erfrischende Limonade wird mit Orangenschalen und Wermutkräutern aromatisiert. Apfelsaft ist auf Malta ein Kultgetränk und wird von den einheimischen Saftereien nur in bester Qualität hergestellt. Ob Hard- oder Softdrinks, auf Malta gilt eine Faustregel: je teurer ein Getränk ist, desto untypischer ist es für die Region. Es handelt sich dabei um Exportwaren.
Tipp: Einheimische Spirituosen frisch aus der Brauerei und Kelterei wirst du entlang der Küste von St. Paul’s Bay zwischen Ix-Xemxija und Albert Town finden. Buslinien führen in beide Richtungen.

Tag- und Nachtleben

Besonders beliebt sind auf Malta die Wassersportarten, diesbezüglich ist das Angebot sehr reichhaltig. Wenn du in Wassersportarten weniger bewandert bist, dann kannst du eine der zahlreichen Kurse in Anspruch nehmen. Etliche von ihnen werden auch in Deutsch abgehalten.
Für Beachpartys bietet sich der Buggiba Square bestens an, dort finden die Dorffeste und Open-Air-Veranstaltungen statt, die bis in die frühen Morgenstunden andauern. Viele Clubs sind ebenfalls ein Bestandteil des Buggiba Square. Für einen entspannten Abend in ruhiger Atmosphäre sorgen die Unterhaltungsangebote der Hotelanlagen oder der nahegelegenen Chillingbars.

Wetter und Anreise

Ende November bis Anfang Februar ist es kühl und regnerisch, sonst ist es das ganze Jahr über meist sonnig und trocken.
Buggiba ist über den Flugverkehr am einfachsten zu erreichen, denn es liegt nur 16km von einem internationalen Flughafen entfernt. Die Weiterfahrt kann per Zug bis zum Hauptbahnhof von Buggiba oder per Bus erfolgen. Wenn du dich für einen Mietwagen entscheidest, dann vergiss nicht: auf Malta herrscht Linksverkehr.

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Mellieha

Mellieha – Beliebter Ferienort im Nordwesten von Malta

Der Ort Mellieha hat etwa 6.500 Einwohner, liegt im Nordwesten von Malta auf der Strecke nach Gozo und ist in erster Linie für seinen Sandstrand an der Mellieha Bay bekannt, die von den Maltesern Gahdira Bay genannt wird.

Der eigentliche Ort liegt auf einem Hügel zwischen St. Pauls’s Bay und Mellieha Bay. Der Sandstrand ist der längste Strand Maltas und wird im Sommer von Touristen und Einheimischen gleichermaßen gut frequentiert. Das Wasser ist hier sehr flach und daher gut geeignet für Familien mit kleinen Kindern. Es werden viele Wassersportmöglichkeiten angeboten und am Strand gibt es Kioske und einen Sonnenschirmverleih. Der Ort lebt überwiegend vom Tourismus, hier gibt es viele Hotels, Restaurants sowie ein dänisches Feriendorf.

Mellieha Bay

Mellieha Bay – der längste Sandstrand Maltas

Von weitem sichtbar ist die St. Marija Kirche, die im Jahre 1948 fertiggestellt wurde. Die neobarocke Kirche thront regelrecht über dem Ort. Unter der Kirche befindet sich eine „Höhlenkirche“, in der ein Madonnenbild aus dem Mittelalter zu sehen ist.

Mellieha Kirche

Zu Mellieha gehört auch die Ortschaft Marfa Ridge, die man mit dem Bus oder auch zu Fuß erreichen kann. Hier befindet sich auch der sogenannte Red Tower, welcher vom Großmeister des Malteserordens Juan de Lascaris Castellar in der Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Der Red Tower hat seinen Namen wegen der ungewöhnlichen roten Farbe, die offizielle Bezeichnung lautet Fort St. Agatha.

Ebenso liegt ganz in der Nähe Melliehas St. Maria Estate, eine vornehme Wohngegend, in der viele Villen mit Swimmingpools gebaut wurden und die teilweise zur Vermietung angeboten werden.

Punier, Piraten, Pilger, Panorama und Popeye: Ein exzellentes europäisches Ziel

Bereits ihre geografisch leicht erhöhte Lage zwischen der Nachbarstadt San Pawl il-Baħar (St. Paul’s Bay) und der nach ihr selbst benannten Bucht verleiht der Gemeinde Mellieħa in der Region Malta Majjistral und dem Distrikt Northern eine von Weitem sichtbare und hervorgehobene Stellung, so haben gerade auch die spektakulären Aussichten auf die gesamte Nordküste, die vorgelagerten Inseln Saint Paul’s Islands sowie Gozo und Comino die heute hauptsächlich vom Tourismus lebende Stadt mit ihren aktuell gut 8200 Einwohnern schon früh zu einem der bekanntesten Ziele für Urlauber auf Malta gemacht. Darüber hinaus ist der natürliche und vom offenen Meer geschützte Hafen der Mellieha Bay sowohl für ökonomische Belange wie Seehandel und Fährverkehr bestens geeignet als auch für die beiden feinsandigen Strände berühmt, welche die Bucht im Norden und Süden begrenzen und als die längsten ihrer Art auf Malta gelten. Diese von der Natur verliehene privilegierte Position war auch sicherlich dafür mitverantwortlich, dass das heutige Stadtgebiet schon in der frühesten Phase der Bronzezeit um 3000 vor Beginn unserer Zeitrechnung dauerhaft besiedelt war, dafür sprechen recht eindeutig einschlägige Funde in der lokalen Höhle il-Latnija und bei l-Gholja tax-Xemxija. Zu Zeiten der Besetzung Maltas durch Römer und Byzantiner zwischen ca. 200 vor und 900 nach Christus lebten vermutlich punische Stämme in der Gegend, die arabische Invasion und Okkupation sowie wiederholte Piratenattacken vom 9. bis zum 12. Jahrhundert verursachten dann eine weitgehende Entvölkerung der Region. Unter der Herrschaft des Johanniterordens von 1530 bis 1798 entwickelte sich die Stadt wegen ihrer noch heute zu besichtigenden Kapelle der heiligen Jungfrau Maria samt der direkt auf Fels gemalten Mariendarstellung zum wichtigsten Pilgerziel auf ganz Malta. Zur selben Zeit entstanden entlang der ganzen Nordküste neue Festungen zum Schutz der sich langsam wieder ansiedelnden Bevölkerung und nach einigen Jahrzehnten der Herrschaft unter britischer Flagge wuchs Mellieha im Laufe des 19. Jahrhunderts kontinuierlich zu seiner heutigen Größe und urbanen Erscheinung heran. Mit dem sog. Popeye oder Sweethaven Village, einer heute als Freizeitpark genutzten Kulissenstadt, welche von dem Regisseur Robert Altman im Jahr 1979 für seinen Film „Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag“ in Auftrag gegeben wurde, besitzt die Stadt auch eine der speziell bei Familien mit Kindern beliebtesten Attraktionen und Ausflugsziele auf der gesamten Insel.

Anchor, Ramla und Armier Bay, Marfa Ridge, Giren und Schäfer, Fort St. Agatha, Red und White Tower

Die westlich von Mellieħa situierte Anchor Bay erhielt ihren Namen von den zahlreichen römischen Ankern, die hier von Tauchern auf dem Grund gefunden wurden, aufgrund der Unterwasserhöhle „Scorpion Cave“ in etwa 8 Meter Tiefe und dem kleinen Schiffswrack am Eingang ist die Bucht bis heute ein sehr populäres Tauchrevier, bei den Ausflügen unterhalb des Meeresspiegels lassen sich zum Beispiel auch bunte Zackenbarsche und imposante Tintenfische in freier Wildbahn beobachten. Ebenfalls sehr pittoreske Strände auf dem Gemeindegebiet finden sich auf der nördlichen Seite der Halbinsel L`Amrax gegenüber von Comino, die beiden Abschnitte an der Amrier und der etwas kleinere Strand an der Ramla Bay gelten als diejenigen mit dem klarsten und saubersten Wasser auf Malta, mit einigen Restaurants, Umkleidekabinen, Souvenirgeschäften und Wassersportangeboten ist auch eine touristische Infrastruktur vorhanden. An der Armier Bay befindet sich auch der um 1658/59 erbaute White oder Ahrax Tower als einer der insgesamt 13 regionalen Beobachtungstürme, der von einigen Ferienhäusern umgebende und seit 2009 direkt der Gemeinde Mellieha unterstellte Turm soll zukünftig ein Museum beherbergen. Ein bereits existentes Museum und gleichzeitig auch Andachtsstätte ist das Museum Dar Betsajda an der Straße zum Fährhafen Cirkewwa Ferry Terminal‎, das kleine Haus widmet sich vorrangig der Regionalgeschichte. Weitaus dünner besiedelt als die Küsten der Gegend ist das Innere der Halbinsel, hier liegt mit dem karstigen Höhenzug der Marfa Ridge eine der wenigen sichtbaren Erhebungen ganz Maltas und ein größtenteils unbewachsenes und menschenleeres Gebiet. Charakteristisch sind kräftige Winde, „Giren“ genannten Gewölbebauten aus Trockenmauerwerk, welche als Schäferhütten schon seit gut 4000 Jahren im Einsatz sind, und vor allem der berühmte „Red Tower“ des Forts St. Agatha, welches Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Für Naturfreunde, Wanderer und Ruhe Suchende ist das Gebiet jedoch durchaus reizvoll, zur Unterkunft empfehlen sich zum Beispiel die drei Campingplätze Ahrax-tal-Madonna, Ahrax-tal-Tunnara und Ahrax-tal Ramel. Ebenfalls beliebt bei Urlaubern mit dem Wunsch nach Beobachtung von Fauna und Flora ist das etwa 7 Hektar große Naturschutzgebiet der „Ghadira Nature Reserve“ wenige Kilometer entfernt von Mellieħa, das erste offizielle maltesische Naturschutzreservat wurde im Jahr 2001 gegründet, es besteht vorwiegend aus Salzmarschen und ist zwischen November und Mai für Besucher zugänglich, dort wachsen über 200 weitgehend einheimische und teilweise endemische Pflanzenarten, bereits über 150 Vogelarten wurden gesichtet. Besonders erforscht wird dort die Fischart der Mittelmeerkärpflinge.

Karneval und Festwoche, Feuerwerk und Prozessionen, Madonna und Pasteten

Auch zu feiern versteht man hier im Norden Maltas ganz vorzüglich, bekannte regelmäßige Volksfeste sind der vom örtlichen „La Vittoria Band Club“ veranstaltete Karnevalsmarsch im Februar, das Osterkonzert im „Imperial Band Club“ im April, das vom „Mellieha Athletic Club“ organisierte Straßenrennen über 11 Kilometer im Mai und vor allem das „il-Vitorja“-Fest von Ende August bis Mitte September, bei der mit der Abwehr der osmanischen Invasion im 16. Jahrhundert, der französischen Kapitulation im Jahr 1800 und dem Sieg der Alliierten 1943 gleich mehreren historischen Daten gedacht wird. Während der auch „in-Novena“ genannten 9-tägigen Festwoche wird zunächst die vom berühmten maltesischen Bildhauer und Schnitzer Pietru Pawl Azzopardi geschaffene Marienstatue aus ihrer Nische geholt und bei Prozessionen durch die Stadt den einheimischen wie ausländischen Gläubigen präsentiert, begleitet wird dies von Musikkonzerten unter freiem Himmel, Gesängen und Feuerwerk, der zentrale Mellieha Parish Square wird dann von Verkaufsständen für regionale Speisen aller Art, so auch für die delikaten gefüllten Mqaret-Pasteten geprägt. Der Höhepunkt des Festes für die „Il-Mellehin“ genannten Einwohner der Stadt ist dann der „Il-Marc ta‘ Fil-Ghodu“ (Morgenmarsch) am Vormittag des 8. Septembers, ein großer Spielmannszug mit vielfältiger Instrumentierung zelebriert bekannte maltesische Volkslieder, während vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dazu durch die Straßen der Stadt tanzen. Wer einmal an dieser lebensfrohen Veranstaltung teilgenommen hat, wird schnell verstehen und gutheißen, dass Mellieħa im Jahr 2009 den offiziellen Titel einer „European Destination of Excellence“ zugestanden bekommen hat.

Orte in Malta Städte


Mdina

Mdina – Die Stadt der Stille

Wenn sie einen Urlaub in Malta buchen, sollten Sie auf keinen Fall versäumen, sich Mdina, die ehemalige Hauptstadt Maltas anzusehen. Man nennt Mdina die „Stadt der Stille“, denn in der kleinen von Festungsmauern umgebenen Stadt mit knapp 400 Einwohnern gibt es keinen Autoverkehr. Hier geht es ruhig und beschaulich zu und wenn man durch die kleinen Gassen der Stadt läuft, hat man teilweise das Gefühl, ein paar Jahrhunderte ins Mittelalter zurückversetzt worden zu sein.

Mdina ist schon aus der Ferne gut zu sehen, es liegt im westlichen Zentrum von Malta auf einem Felsplateau und überragt majestätisch die Insel. Direkt daneben schließt sich die Zwillingsstadt Rabat an. Schon die Phönizier erkannten diesen Ort Maltas als strategisch günstig und die Römer versahen Mdina und Rabat mit einer Festungsmauer. Diese wurden später noch verstärkt. Als die Araber nach Malta kamen, gaben sie der Stadt den namen Mdina, was übersetzt soviel heißt wie „von Mauern umgebene Stadt“. Als im Jahre 1422 die Türken versuchten, die Stadt anzugreifen, dies jedoch nicht schafften, erhielt Mdina den Ehrentitel „Cita Notabile“.

Mdina Ausflug

Ein Ausflug nach Mdina gehört zur jeder Malta Reise

Auch die Johanniter, die 1530 nach Malta kamen, erkannten sofort die günstige Lage Mdinas und machten sie zunächst zu ihrer ersten Residenz. Später erkannten sie jedoch, dass es besser sei, Malta vom den Küsten aus zu verteidigen, weshalb sie ihren ersten Sitz nach Birgu verlegten und Mdina seinen Status als Hauptstadt verlor und ein Bevölkerungsschwund einsetzte.

Mdina

Mdina – enge Gassen mit Mittelalter-Feeling

In der heutigen Zeit ist Mdina ein Magnet für Touristen. Das Stadtbild ist geprägt von kleinen Gassen und mittelalterlichen Bauten, wie kleinen Palästen und Kirchen. Besonders sehenswert ist die Kathedrale von Mdina. Von der Stadtmauer aus hat man einen grandiosen Blick über die Insel Malta.

Mdina Aussicht

Aussicht von Mdina

Wenn die Touristen abends die Stadt verlassen haben, versinkt Mdina in beschauliche Ruhe und ist fast menschenleer.

An dieser Stelle soll die alterwürdige Stadt Mdina noch genauer vorgestellt werden – ein eindrucksvoller Ort mit einer 4000 Jahre alten Geschichte. Wer sich auf eine Reise nach Mdina begibt und die historische Stadtmauer durchschreitet, wird vom ersten Augenblick fasziniert sein: von der Atmosphäre, dem Flair und den kulturellen Schätzen. Eine Mischung aus barocker Architektur und mittelalterlichen, geschichtsträchtigen Bauwerken bezaubert jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Besucher.

Die Stadt trägt nicht nur den Beinamen „Stille Stadt“, am treffendsten wird sie mit ihrem mittelalterlichen Namen „Citta Notabile“ (d.h. vornehme Stadt) bezeichnet. Die Einwohner der Stadt sind unter anderem auch die Nachfahren ehemaliger Herrschaftsfamilien, die bereits im 12. Jahrhundert Mdina zu ihrem bevorzugten Wohnsitz auswählten. Darum wandelt man in Mdina durch die schattigen Straßen mit dem Blick auf eindrucksvolle Paläste. Als „Stille Stadt“ bezeichnete man Mdina in der früheren Geschichte, da sie zwischenzeitlich völlig in Vergessenheit geriet. Durch den Einfluss des Tourismus ist Mdina heute alles andere als still.

Lage der Stadt auf der Insel

Idyllischer geht es kaum! Weithin sichtbar, liegt Mdina auf einem Hochplateau und ist somit ein wunderbarer Aussichtspunkt auf die umliegende Umgebung. Die Stadt liegt im südwestlichen Teil der Insel und grenzt an die Stadt Rabat. Mdina liegt im Hinterland von Malta, ist nahezu quadratisch angelegt und beherbergt heute nur noch wenige Einwohner. Bitte beachte bei deinem Ausflug nach Mdina: Die Stadt ist nur von Einwohnern und Lieferanten mit dem Auto befahrbar. Was aber zur Folge hat, dass man nach dem Betreten der Stadttore von einer ergreifenden Stille empfangen wird und kein Stress und keine Hektik mehr spürt.

Mdina Malta

Mdina Malta – Stadttor – bekannt aus Game of Thrones

Game of Thrones Mdina

Mdina fungierte als Drehort bei der beliebten Fantasy-Serie Game of Thrones. In der ersten Staffel spielte der Ort King’s Landing bzw. Königsmund in Mdina auf Malta. Das Stadttor von Mdina wurde zum Stadttor von Königsmund. Das hervorragend erhaltene, mittelalterliche Mdina war der perfekte Drehort für Game of Thrones. Mdina war aber nur einer von vielen Game of Thrones Drehorten auf Malta: Weitere waren das Azure Window auf Gozo, der Verdala Palast, der San Anton Palace sowie Fort St. Angelo, Fort Manoel und Fort Ricasoli mit dem Red Keep Gate in Kalkara.

Sehenswürdigkeiten

Neben vielen schönen Kirchen und Klöstern soll an dieser Stelle auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt verwiesen werden, die es lohnt unbedingt zu besichtigen:

  • Cathedral Museum
  • Main Gate (Haupttor der Stadt)
  • Palazzo Vilhena
  • St. Peter & Paul´s Kathedrale
  • Terrasse ‚Pjazza Tas-Sur mit einer wunderschönen Aussicht

Da Mdina auf einem relativ beengten Raum gebaut ist, sind die engen und schmalen Gassen mit den dicht aneinander gereihten Häusern an sich schon sehenswert. Im Cathedral Museum erwartet den Besucher sakrale Kunst. Unter anderem findet man hier auch einige wertvolle Raritäten. Kupferstiche und Holzschnitte des berühmten Albrecht Dürers oder ein Bibelmanuskript aus dem 12. Jahrhundert haben hier ihren Platz gefunden. Das ursprüngliche Stadttor – Main Gate – wurde im 17. Jahrhundert zerstört, aber einige Zeit später ein paar Meter neben dem alten Platz wieder aufgebaut. Die Überreste des alten Tores sind in der Stadtmauer noch sichtbar.

Im Palazzo Vilhena (einem Barockpalast aus dem 17. Jahrhundert) findet man Ausstellungen von Fossilien und Tieren im darin befindlichen Naturkundemuseum. Außerdem kann man im Mdina Dungeons eine einmalige Show mit Licht und Musik zum früheren Geschehen im Gefängnis erleben.

Mdina Dungeons

Mdina Dungeons – kostet Eintritt aber lohnt sich

St. Peter und Paul’s Kathedrale war ein prächtiger Bau aus dem 17. Jahrhundert und wurde leider durch ein Erdbeben zerstört. Erhalten geblieben sind nur noch kleine Teile, z.B. ein Gemälde, welches den Schiffbruch des Heiligen Paulus zeigt. Die Kathedrale befindet sich am zentralen Hauptplatz der Stadt. Der St. Pauls Platz enthält weitere sehenswerte Gebäude, unter anderem ein Pfarrhaus im viktorianisch-gotischem Stil.

Mdina Sehenswürdigkeiten

Mdina Sehenswürdigkeiten

Der Palazzo Falson ist eines der ältesten Gebäude von Mdina. Da der letzte Bewohner des Palazzos (Olof Frederick Gollcher) ein großer Kunstliebhaber war, können die Besucher des Hauses über 3000 Ausstellungsstücke wie Bilder, Schmuck, Waffen und Möbel besichtigen.

Ebenfalls sehenswert ist Medieval Times: In einem Palast aus dem 17. Jahrhundert werden mit Wachsfiguren in Originalgröße Szenen aus dem Mittelalter dargestellt. Des Weiteren gibt es auch Multimediashows, welche das Leben von Rittern in der damaligen Zeit oder die Stadtgeschichte anschaulich präsentieren.

Essen und Trinken in Mdina

Die Küche von Malta ist geprägt von englischen und italienischen Einflüssen. Die verwendeten nordafrikanischen Gewürze sind auf die Nähe zu Afrika zurück zu führen. Die typische mediterrane Küche, die hauptsächlich aus Gemüse und Fisch besteht, bietet eine gesunde Mischung und unvergessliche kulinarische Stunden. Typische Gerichte auf der Insel sind Aljotta (Fischsuppe mit Knoblauch, Reis, Tomaten) oder Kannoli (Teigröhren mit Ricotta und kandierten Früchten). Kinnie – eine herbsüße Limonade bestehend aus Bitterorangen und Wermutkräutern – ist das Nationalgetränk von Malta. Auch Rotwein ist, durch die eigenen Weinanbaubetriebe auf der Insel, sehr oft zu finden. In Mdina kann man im Café Fontanella neben leckeren süßen Köstlichkeiten auch einen wundervollen Blick über Malta von der Terrasse genießen.

Shopping in Mdina

Viele einheimische Handwerksbetriebe haben sich auf dem Gelände eines ehemaligen Flugplatzes angesiedelt. Es werden Produkte, Souvenirs und einheimische Lebensmittel verkauft. Die Glasbläserei Mdina Glass ist wochentags geöffnet. Nicht nur die farbenfreudigen und liebevoll gestalteten Glasprodukte können gekauft werden, sondern es kann auch den Glasbläsern bei der Arbeit zugeschaut werden.

Zum guten Schluss

Wenn du auf der Insel Malta oder den beiden Nachbarinseln Gozo und Gomino deine Urlaubszeit verbringst, sollte ein Ausflug nach Mdina unbedingt auf der Tagesordnung stehen. Wenn du in Mdina bist, wirst du auch auf einige mehr oder weniger zurückhaltende Pferdekutscher treffen, die dir eine Fahrt anbieten wollen. Da die Stadt aber auf sehr eng begrenztem Raum gebaut ist, kann man sie auch bequem zu Fuß erkunden. Malta ist das ganze Jahr über, aufgrund der milden Temperaturen, als Reiseziel zu empfehlen. Bereits im Mai und bis in den November hinein kann man die Inseln für einen Badeurlaub buchen.

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