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Orte in Malta Städte

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Sliema

Urlaub auf Malta: Sliema

Sliema ist eine moderne Stadt zum Shoppen oder Essen gehen. Hier befinden sich viele Hotels und Geschäfte. Außerdem haben sich hier Anbieter von Sprachkursen angesiedelt.

Sliema hatte nicht immer diese städtische Atmosphäre. Einst war es ein ruhiges Fischerdorf auf Malta. Von der Küste aus hat man einen ausgezeichneten Blick nach Valletta. Der Ort gehört heute zu den bedeutendsten Touristenzentren von Malta und hat ca. 14.000 Einwohner.
Wer hier seinen Urlaub verbringt, hält sich zwar nicht gerade in einem malerischem ruhigem Ort auf, jedoch ist der entscheidende Vorteil, von hier aus alle Ausflugsziele gut mit dem Bus erreichen zu können. Außerdem legt von die Fähre nach Valletta ab, und viele Ausflugsschiffe bieten Hafenrundfahrten oder Ganztagestouren um die Insel Malta an.

Sliema

Sliema – zwischen St. Julian’s und Valletta – hier werden viele Hafenrundfahrten angeboten

Slima Fähre

Von Sliema aus kann man die Fähre nehmen

In Sliema wird im Gegensatz zu vielen anderen Regionen Maltas auch unter den Maltesern viel englisch gesprochen, Hier leben zum großen Teil wirtschaftlich gut situierte Malteser und viele Ausländer, die Grundstücks- und Immobilienpreise sind hier am höchsten. Im frühen 20. Jahrhundert hatten in Sliema viele gut betuchte Malteser ihre Sommerresidenz. Noch heute sieht man elegante Stadtvillen, die an diese Zeit erinnern. Viele Häuser an der Küstenpromenade, die aus der viktorianischen Zeit stammten, wurden später jedoch abgerissen und durch Apartmentblocks für die Luxusklasse ersetzt.

Sliema hat keinen Sandstrand, jedoch kann man an vielen Stellen des kilometerlangen Felsstrandes baden. Meistens führen Leitern ins Wasser, über die man bequem ins Wasser gelangt.

Sliema Strand

Sliema bietet einen Felsstrand an dem man baden kann

Der Ort hat eine kilometerlange Strandpromenade, die bis nach St. Julian’s verläuft. Hier kann man abends spazieren gehen, sich auf den zahlreichen Sitzgelegenheiten niederlassen oder auch in den Morgenstunden joggen. An der Promenade treffen sich auch die Einheimischen. Direkt an der Küste befindet sich auch der Independence Garden, der zum Verweilen einlädt.

Sliema

An besonderen Sehenswürdigkeiten hat Sliema nicht sonderlich viel zu bieten. An der Küste befinden sich vier militärische Anlagen, das Fort Sliema, der St. Julian’s Tower, die Cambridge Battery sowie Fort Tigne, welches sich auf einer Landzunge gegenüber Valletta befindet und in dessen unmittelbarer Nähe ein großes Luxuswohnprojekt entstand.

In Sliema gibt es viele gute Hotels der Mittelklasse und der gehobenen Klasse sowie zahlreiche Restaurants mit regionaler und internationaler Küche. Abends kann man in eines der gemütlichen Pubs gehen und den Tag ausklingen lassen. Wer die Nacht zum Tage machen möchte, hat die Möglichkeit, ins benachbarte St. Julian’s zu fahren. Im dortigen Ortsteil Paceville findet man das Partyviertel mit Diskotheken, Bars und Clubs.

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Xlendi Bay Gozo / Malta

Xlendi Bay Gozo / Malta

Die Xlendi Bay auf Gozo / Malta ist eine der Sehenswürdigkeiten der Insel Gozo und bietet eine traumhafte Kulisse.

Die beeindruckende Bucht von Xlendi sollte man bei einem Aufenthalt oder einem Gozo Ausflug nicht verpassen. Von Reisebussen wird der Ort oft angefahren. Die atemberaubenden steilen Kliffen des Tals von Xlendi sind allein einen Ausflug wert.

Xlendi Bay Gozo / Malta

In der absoluten Abgeschiedenheit kann man auch dauerhaft Urlaub machen, es gibt ein Xlendi Hotel (San Andrea, 3 Sterne), welches direkt an der Bucht liegt. Das Hotel bietet guten Komfort und ist sehr empfehlenswert.

Hotel Xlendi Bucht Gozo

Xlendi ist ein typisches Fischerdorf. Wer hier Urlaub macht, kann schwimmen, schnorcheln oder einfach traumhafte Sonnenaufgänge in stimmungsvoller Kulisse erleben und die Ruhe genießen.

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Msida

Msida – Hafenstädtchen zwischen Sliema und Valletta

Zwischen der Hauptstadt Valletta und der Touristenmetropole Sliema befindet sich Msida, eine Hafenstadt mit über 7500 Einwohnern.
Msida Yachthafen

Wer mit dem Bus von Sliema oder St. Julian’s, aber auch vielen anderen Urlaubsorten wie Bugibba oder St. Paul’s Bay nach Valletta fährt, kommt automatisch durch die Stadt Msida.
Der Name des Ortes leitet sich aus dem Arabischen her, was im Deutschen soviel wie „Wohnort der Fischer“ bedeuten soll. Msida war früher ein Fischerdorf, heute gibt es hier nur noch wenige Fischer und es hat sich ein städtischer Charakter entwickelt. Mittelpunkt ist die sehenswerte St. Joseph’s Kirche und der fjordartige Yacht Hafen von Msida, der sich bis Ta‘ Xbiex zieht, einem noblem Villenort. Von Msida aus lohnt sich ein Spaziergang am Yachthafen entlang über Ta‘ Xbiex bis nach Gzira / Sliema. Man hat einen Blick hinüber nach Floriana und Valletta, außerdem liegen auf der Strecke einige Restaurants, die zu einem Zwischenstopp einladen. Zu Fuß benötigt man von Msida nach Gzira etwa eine gute halbe Stunde.

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Birkirkara

Birkirkara – größter Ort in Malta

Birkirkara ist die größte Stadt auf Malta mit knapp 22.000 Einwohnern. Sie besteht aus den Ortsgemeinden St. Helen, St. Joseph, St. Mary und Our Lady of the Carmel.

Birkirkara ist einer der ältesten Orte auf Malta und hat heute noch ein Äquadukt. Sehenswert ist die imposante Kirche St. Helena.

Die Stadt hat außerdem einen Park, den Old Railway Station Garden.

Dieser befindet sich an der ehemaligen Bahnstation Birkirkaras, im 19. Jahrhundert gab es in Malta eine Eisenbahnstracke, die über den Ort führte.

maltesische Balkone Birkirkara

Bekannt ist die Stadt außerdem für ihren erfolgreichen Fußballverein, der FC Birkirkara spielt in der Maltese Premier League und wurde bereits mehrfach Landesmeister.

Es lohnt sich, Birkirkara einen Besuch abzustatten und durch die Straßen zu spazieren, hier sieht man noch viele typische Häuser mit den markanten maltesischen Balkonen.

Buslinien von Valletta nach Birkirkara:
42, 43, 44, 45, 47, 49, 71 und 78

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Attard – Eines der 3 Dörfer

Attard

Attard gehört zu den sogenannten „Drei Dörfern“, denn der Ort mit über 9000 Einwohnern verschmilzt mit den Nachbargemeinden Lija und Balzan.
Attard Kirche

Die Region gehört zu den bevorzugten Wohngegenden in Malta und liegt zentral auf dem Weg zwischen Valletta und Rabat. Der Ort ist sehr ruhig im Gegensatz zu vielen anderen maltesischen Orten, hier stehen viele alte Häuser und Villen mit großen Gärten. Einige der Gebäude wurden bereits im 18. Jahrhundert erbaut.

In Attard steht auch der 1623 vom Großmeister Antoine de Paule erbaute San Anton Palast, der zunächst als Sitz des Großmeisters der Johanniterordens diente, später Residenz des britischen Gouverneurs war und in dem seit 1974 der maltesische Präsident seinen Sitz hat. Rund um den Palast befindet sich der für die Öffentlichkeit zugängliche San Anton Garten mit vielen tropischen Pflanzen.

Großmeister Alof de Wignacourt ließ 1615 ein Äquadukt errichten, um Valletta von Mdina aus mit Wasser zu versorgen, die Überreste kann man in Attard heute noch sehen.

Die Marija Kirche zählt wegen ihres aufwendigen Skulpturenschmuckes als eines der schönsten Renaissancegebäude Maltas.

Buslinie von Valletta nach Attard: Nr. 40

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Vittoriosa

Vittoriosa – die Malteser nennen ihre alte Stadt oft noch Birgu

Gegenüber von Valletta am Grand Harbour liegt eine der drei alten Städte, Vittoriosa. Der gebräuchlichere Name ist Birgu, so hieß die mittelalterliche Stadt früher.

Auf einer Halbinsel gelegen befindet sich Vittoriosa, die mittlere der drei alten Städte. Dieser Ort ist einen Ausflug wert, hat er doch einige Sehenswürdigkeiten und es lohnt sich, einfach einmal durch die alten Gassen zu bummeln. Im frühen Mittelalter war Birgu ein kleines Fischerdorf. Heute hat Vittoriosa ca. 3000 Einwohner.

Birgu = Vittoriosa

Birgu = Vittoriosa

An der Spitze der Halbinsel befindet sich das Fort St. Angelo, dies war ein wichtiger Verteidigungsstützpunkt der Johanniter Ritter zu einem Zeitpunkt als Valletta noch nicht errichtet war und die Ritter später ihren Sitz in die neue Hauptstadt verlegten. Die Ritter suchten damals einen strategisch günstigen Sitz und wählten hierfür zunächst Birgu aus und verlegten ihren Sitz von Mdina hierhin.Fort St. Angelo
Die Ritter befestigten Birgu mit gewaltigen Befestigungsmauern, die man heute noch sehen kann, bauten ein Krankenhaus und mehrere Herbergen. Man erwartete damals einen Angriff der Türken, worauf man sich damals vorbereitete. Somit waren sie gewappnet, als es dann 1565 tatsächlich zu einem Angriff kam, hier spielte der Ort eine große Rolle, vom Fort St. Angelo wurde Malta verteidigt und nachdem die Invasion der Türken erfolgreich abgewehrt wurde, erhielt Birgu den Namen Vittoriosa, was übersetzt soviel wie „Die Siegreiche“ heißt. Dies ist bis heute die offizielle Ortsbezeichnung. Einige Jahre später verlor Vittoriosa seinen Status als Hauptstadt an Valletta als neuen Regierungssitz, blieb aber trotzdem ein bedeutender strategischer Stützpunkt.
Der damalige Papst Gregor XIII. erklärte Vittoriosa zur Residenz für die Inquisitoren Maltas, den Inquisitorenpalast kann man heute noch besichtigen. Er wurde bereits 1535 erbaut, im Ratssaal sieht man die Wappen der Inquisitoren. Interessant ist der Gerichtssaal mit einer besonders niedrigen Tür, durch die die Angeklagten zwangsweise in einer gebeugten Haltung eintreten mussten.

Vittoriosa

Vittoriosa gehört zu den „Three Cities“ / „3 Städte“

Als später die Briten nach Malta kamen, bauten diese den Hafen des Ortes für ihre Zwecke aus und errichteten einen bedeutenden Werftenstandort. Im 2. Weltkrieg wurde hier viel zerstört, da die Docks für die italienische und deutsche Luftwaffe ein Angriffsziel darstellten.

Heute hat Vittoriosa im Dockyard Creek einen schönen privaten Jachthafen, es lohnt sich hier einen Spaziergang zu machen und durch den Ort zu bummeln, abends laden Restaurants und Weinbars zum Verweilen ein.
Im Sommer feiert Vittoriosa mit besonderer Begeisterung seine berühmten Festas mit viel Feuerwerk und guter Stimmung. In Vittoriosa befindet sich auch das Maritime Museum Malta.

Maritime Museum Malta

Maritime Museum Malta in Vittoriosa

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