Malta Aktuell
Urlaub und Leben
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Mietwagen

Oktober 07, 2008 Von: Tina Kategorie: Allgemein

Mietwagen auf Malta sind günstig

Wenn Sie planen, Ihre Ferien auf Malta zu verbringen, werden Sie sich vorab sicherlich Gedanken über Ihre Mobilität während ihres Urlaubs machen und überlegen, ob Sie einen Mietwagen auf Malta benötigen. Dies ist grundsätzlich zu empfehlen, zumal die Preise für Mietautos sehr günstig sind, vor allem dann, wenn man den Leihwagen auf Malta bereits von Deutschland aus reserviert.

Viele meinen, mit einem Leihwagen auf Malta unterwegs zu sein, sei nur etwas für mutige Menschen. Auf den ersten Blick mag dies auch so erscheinen, denn der Linksverkehr schreckt zunächst etwas ab und die Fahrweise der Malteser ist eine andere als wir sie gewohnt sind. Hinzu kommt, dass das öffentliche Bussystem auf Malta recht gut ausgebaut ist, allerdings kommt man mit den Bussen längst nicht in jeden Winkel der Insel und abends wird auf vielen Linien bereits recht früh der Betrieb eingestellt.

Wer einen Ausflug nach Gozo plant, ist gut beraten mit dem Auto auf der Fähre überzusetzen, und wer seinen Urlaub komplett auf Gozo verbringt, sollte in jedem Fall ein Mietauto zur Verfügung haben, denn dort fahren die Busse viel seltener. An die Fahrweise auf Malta gewöhnt man sich schnell, man muss sich nur trauen. Des Öfteren hörte ich schon Aussagen wie “Zuerst kam ich mir zwei bis drei Stunden im Linksverkehr vor wie ein Fahranfänger, aber dann war es gar kein Problem mehr und ich hatte mich schnell an den Verkehr gewöhnt, man muss sich nur dem Verkehrssfluss anpassen. Mit dem Leihwagen war ich auf Malta einfach viel flexibler.”

Wenn Sie sich für einen Mietwagen entscheiden, sollten Sie Folgendes wissen:

  • Es reicht der nationale Führerschein, Sie benötigen keinen Internationalen Führerschein.
  • Das Mindestalter für den Fahrer liegt bei 21 Jahren.
  • Zur Sicherheit sollten Sie eine Vollkaskoversicherung abschließen, die recht günstig ist.
  • Auf Malta gelten für Autofahrer 0 Promille, allerdings werden bislang keine Alkoholkontrollen durchgeführt und die Malteser missachten diese Vorschrift grundsätzlich.
  • Es gilt Anschnallpflicht.
  • Beachten Sie unbedingt die Parkverbote. Falsch parken wird in der Regel schnell geahndet.
  • Mittlerweile sind Orte gut ausgeschildert, was vor wenigen Jahren noch nicht der Fall war.
  • Die Straßenqualität bessert sich von Jahr zu Jahr, dank Mitteln der EU wurden viele neue Straßen gebaut.
  • Benzin ist derzeit preisgünstiger als in Deutschland. Tankstellen schließen abends und an Feiertagen, außerhalb der Öffnungszeiten nutzt man die vollautomatischen Zapfsäulen.

Wenn Sie sich für einen Leihwagen auf Malta interessieren, dann können Sie sich hier informieren, Preise vergleichen und reservieren.

Mietwagenvergleich Malta

Die jeweiligen Bedingungen der Verleiher können sie den jweiligen Infos entnehmen.

Mosta

Oktober 06, 2008 Von: Tina Kategorie: Orte in Malta

Die Stadt Mosta und sein Dom

Mosta liegt knapp zehn Kilometer von Valletta entfernt im Zentrum von Malta auf dem Weg in Richtung Buggiba. Unmittelbar nordöstlich schließt sich die Nachbarstadt Naxxar an. Die Stadt Mosta gehört mit zu den ältesten Siedlungen Maltas und hat heute ca. 17.000 Einwohner.

Dom von Mosta

Die Sehenswürdigkeit von Mosta ist die Maria-Himmelfahrts-Kirche, die im Volksmund als Rotunda oder der Dom von Mosta bezeichnet wird.Sie besitzt die viertgrößte Kirchenkuppel der Welt und hat einen Durchmesser von 39 Metern. Nur der Petersdom in Rom, die Santa Maria del Fiore Kirche in Florenz und das Pantheon in Rom weisen eine größere Kuppel auf.

Vom Stil her erinnert die zwischen 1833 und 1871 erbaute Rotunda sehr an das Pantheon. Der Bau wurde nicht nur finanziell, sondern auch handwerklich von der Bevölkerung unterstützt. Man hat damals die Kuppel ohne jegliches Gerüst errichtet, um möglichst viel Geld zu sparen. Der Innenraum der Kirche ist schlicht gehalten in den Farben blau, weiß und gold. Sie bietet für 12.000 Besucher Platz.

Im Nebenraum der Kirche kann man heute die Kopie einer deutschen Fliegerbombe sehen, die im 2. Weltkrieg während eines Gottesdienstes durch die Kuppel schlug, jedoch nicht in der Kirche explodierte. Dass die Bombe nicht detonierte und niemand von den 300 Kirchenbesuchern ernsthaft zu Schaden kam, wurde von vielen Maltesern für ein Wunder gehalten. Das Original der Bombe befindet sich heute im Kriegsmuseum von Valletta.

Mdina

Oktober 03, 2008 Von: Tina Kategorie: Orte in Malta

Mdina – Die Stadt der Stille

Wenn sie einen Urlaub in Malta buchen, sollten Sie auf keinen Fall versäumen, sich Mdina, die ehemalige Hauptstadt Maltas anzusehen. Man nennt Mdina die “Stadt der Stille”, denn in der kleinen von Festungsmauern umgebenen Stadt mit knapp 400 Einwohnern gibt es keinen Autoverkehr. Hier geht es ruhig und beschaulich zu und wenn man durch die kleinen Gassen der Stadt läuft, hat man teilweise das Gefühl, ein paar Jahrhunderte ins Mittelalter zurückversetzt worden zu sein.

Mdina ist schon aus der Ferne gut zu sehen, es liegt im westlichen Zentrum von Malta auf einem Felsplateau und überragt majestätisch die Insel (siehe Bild im Kopfteil dieser Webseite). Direkt daneben schließt sich die Zwillingsstadt Rabat an. Schon die Phönizier erkannten diesen Ort Maltas als strategisch günstig und die Römer versahen Mdina und Rabat mit einer Festungsmauer. Diese wurden später noch verstärkt. Als die Araber nach Malta kamen, gaben sie der Stadt den namen Mdina, was übersetzt soviel heißt wie “von Mauern umgebene Stadt”. Als im Jahre 1422 die Türken versuchten, die Stadt anzugreifen, dies jedoch nicht schafften, erhielt Mdina den Ehrentitel “Cita Notabile”.

Auch die Johanniter, die 1530 nach Malta kamen, erkannten sofort die günstige Lage Mdinas und machten sie zunächst zu ihrer ersten Residenz. Später erkannten sie jedoch, dass es besser sei, Malta vom den Küsten aus zu verteidigen, weshalb sie ihren ersten Sitz nach Birgu verlegten und Mdina seinen Status als Hauptstadt verlor und ein Bevölkerungsschwund einsetzte.

In der heutigen Zeit ist Mdina ein Magnet für Touristen. Das Stadtbild ist geprägt von kleinen Gassen und mittelalterlichen Bauten, wie kleinen Palästen und Kirchen. Besonders sehenswert ist die Kathedrale von Mdina. Von der Stadtmauer aus hat man einen grandiosen Blick über die Insel Malta. Wenn die Touristen abends die Stadt verlassen haben, versinkt Mdina in beschauliche Ruhe und ist fast menschenleer.