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Quallen im Mittelmeer

Quallen in Malta

Quallen im Mittelmeer tauchen leider von Jahr zu Jahr immer mehr auf und so auch im Meer rund um Malta. Wie man vermeiden kann, von diesen Quälgeistern geküsst zu werden und was Linderung verschafft.


Es kann einem die Badefreuden ganz schön verderben, wenn man im maltesischem Meer schwimmt und plötzlich Bekanntschaft mit einer Qualle macht. Die Viecher treiben sich regelmäßig mal in der einen, mal in der anderen Bucht herum. Es kommt darauf an wie der Wind steht, so werden die Quallen ganz unterschiedlich in die Buchten und an die Strände gedrückt.
Schwimmen gehen kann man trotzdem. Man sollte sich vorab informieren, wo sich gerade Quallen herumtreiben und dann dementsprechend eine andere Badebucht aussuchen. Zum Glück haben Malta und Gozo ja viele kleine Badebuchten, so dass man ausweichen kann und nicht aufs Schwimmen verzichten muss. Am besten fragt man die Einheimischen.
Kleiner Tipp: Auf englisch heißen diese unsympathischen Tiere „jellyfish“.

Sollte man doch von einem dieser netten Tierchen geküsst werden, so habe ich einen guten Tipp: Teebaumöl!
Das rein ätherische Teebaumöl wirkt antiseptisch, ein paar Tropfen genügen. Teebaumöl ist in Malta in Apotheken erhältlich, in Deutschland auch in Drogerien. Die kleinen 10 ml Fläschchen kann man problemlos mit sich herumtragen, man sollte es auch gleich nach dem „Unfall“ auf die Haut auftragen und nicht groß herumexperimentieren, auf keinen Fall die betroffene Hautstelle mit Leitungswasser reinigen, das macht die Sache nur noch schlimmer. Wenn man am Sandstrand ist, kann man die Haut mit ein wenig Sand abrubbeln und dann einige Tropfen vom Öl auftragen.

Ich selber habe es seit Jahren immer dabei, kann aber von Glück sagen, dass ich das Teebaumöl bislang immer an andere notleidende Opfer „verliehen“ habe. Von daher weiß ich auch, dass es Linderung verschafft. Man darf aber nicht erwarten, dass die Wunde sofort heilt, dafür ist das Gift der Quallen einfach zu stark.

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